NEGUA

Augen zwinkern, schweifen sanft hin und her, und starren dann wieder auf den Betrachter: die interdisziplinäre Kunstinstallation NEGUA kombiniert Skulptur, Fotografie und visuelle Kunst.

Im Fokus steht das Auge: weit geöffnet, fest geschlossen, nach links blickend und nach rechts blickend werden je Besucher vier Fotos gemacht. Diese Bilder werden dann zur Projektion auf den Videorechner übertragen. NEGUA erwacht zum Leben, wenn sich auf den großen, weißen Kugeln, aus denen die raumgreifende Wabenstruktur geformt ist, die Augen seiner Betrachter öffnen. NEGUA lebt von dem besonderen Moment, in dem jedem Besucher klar wird, dass ihn irgendwo aus dieser Fülle auch sein eigenes Auge anblickt. Fasziniert von der raumgreifenden Installation sucht jeder sein eigenes Auge - und entdeckt die Schönheit und besonderen Merkmale der anderen.

NEGUA wurde vom Künstlerkollektiv KALYPSO entwickelt und umgesetzt. Michael Baumann (Visueller Künstler), Alessandro De Matteis (Fotograf) und Philipp Dreber (Bildhauer und Konzeptkünstler) schaffen zur ART.FAIR 2015 besondere Augenblicke, die den Betrachter in den Bann ziehen.

Info

Material

4 x 16 Meter hexagonale Stoffstuktur

350 PVC Bälle

200 Meter Stahldraht

ein Render Engine

5 Projektoren

3000 Fotos

Jahr

2017

Ort

Daegu Art Museum, Süd Korea

Team

KALYPSO

Alessandro de Matteis

Michael Baumann

Philipp Dreber